
![]() Durch Verfügung der Königlichen Regierung in Minden vom Dezember 1817 waren alle Ämter und Gemeinden verpflichtet, in Zukunft eine Chronik zuführen: so auch für Schildesche. Die Aufzeichnungen füllen fast 300 Seiten und umfassen einen Zeitraum von 1800 bis 1895. Da sie zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens Notizen haben, stellen diese Chroniken ein informatives Zeitzeugnis dar, aus dem der Heimatverein Schildesche e. V. in Zukunft periodisch Auszüge präsentieren wird. Bisher erschienen : 1800–1802, 1800, um 1800, 1803-1804, 1805, 1806, 1806, 1806, 1807, 1808, 1809, 1810, 1811, 1812, 1813 , 1813, 1815 , 1815, 1816, 1816, 1817 |
||
Schildescher Chronik aus dem Bielefelder Stadtarchiv |
||
|
|
||
|
Dieses
Bürgergeld ist bisher in vorgekommenen Fällen unweigerlich bezahlt
worden. Es wird hier noch nachträglich bemerkt, dass im Jahre 1825 das Bürgergeld nicht bezahlen wollten 1, der Gerichtsbote Stieghorst mit 1 Thaler 8 guten Groschen (10 Silbergroschen) 2, der Commerciant Kipp mit 20 Silbergroschen 3, der Glaser Hülsmann mit 1 Thaler 10 Silbergroschen. Es wurde durch alte Leute und durch ein in der Dorfs-Registratur vorhandenes altes Buch der Beweis geführt, daß das Bürgergeld seit undenklichen Zeiten unweigerlich bezahlt worden sei; worauf die Königliche Regierung zu Minden unterm 13ten Mai 1826 die Renitenten zur Bezahlung des von ihnen verlangten Bürgergeldes für verpflichtet erachtet hat. |
Die Abschrift erfolgte getreu dem Original.
Die Fortsetzung der Schildescher Chronikseiten
bald wieder auf dieser Seite.